Im Recruiting zählen vor allem zwei Kennzahlen: Time to Hire und Time to Fill. Beide werden von derselben Alltagssache verlängert – die Person ist nicht erreichbar. Anruf, kein Abheben, Mailbox, nächster Versuch morgen. Zwei Tage später sitzt dieselbe Person im Interview eines anderen Arbeitgebers.
Ausgewichen wird nicht Dir, sondern dem Unbekannten
Kandidatinnen und Kandidaten stehen meist woanders im Job. Sie können mitten im Meeting nicht an eine unbekannte Nummer gehen, weil sie nicht wissen, ob es um Recruiting, Vertrieb oder Betrug geht. Steht dort der Name des Arbeitgebers und der Anlass, ist die Entscheidung leicht.
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Wo die Tage tatsächlich verloren gehen
- Kontaktversuche pro Person: drei Versuche bedeuten schnell drei Kalendertage.
- Terminfindung für Interviews: jede verpasste Runde verschiebt den gesamten Prozess.
- Angebotsphase: Tempo entscheidet, wenn zwei Angebote vorliegen.
- Absagen: ein unsauberer Abschluss wirkt länger nach als die Stelle selbst.
Langsamkeit ist im Recruiting kein neutraler Zustand. Sie ist eine Niederlage.
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Candidate Experience beginnt beim ersten Kontakt
Bewertet wird der Arbeitgeber über den gesamten Prozess. Ein identifizierter Kontakt signalisiert Professionalität und Respekt vor der Zeit der Bewerbenden – ein Vorteil gegenüber dem Wettbewerb, der weiterhin aus einer unbekannten Nummer anruft.
Schon eine schneller besetzte Position deckt in der Regel die gesamte Investition. Rechne im Recruiting-Rechner nach, wie viele Tage Deine Time to Hire kürzer wird.